Das Abenteuer beginnt

Das Abenteuer beginnt

… am Flughafen Frankfurt, Bis dato hatte alles nahezu perfekt geklappt: Thomas holte uns rechtzeitig mit seinem Auto in Rheinzabern ab. Wir verstauten Johnnys riesige Flugbox, unsere Reisetasche, sowie unsere Handgepäck-Rucksäcken in seinem BMW. Kurz vor Frankfurt durfte Johnny sich noch einmal austoben und …. mit seinem Futter die K.O. Tablette vom Tierarzt verspeisen. Wir entschieden uns für diese Vorgehensweise, da er möglicherweise im Flughafen vor Aufregung nicht mehr fressen würde. 

Am Flughafenparkplatz angekommen mussten wir ihn schon in seine Box tragen. Er war bereits sehr wacklig auf den Beinen bzw, Pfoten. Die Box gefiel ihm nicht, er ergab sich aber nach kurzem Widerstand seinem Schicksal. Zumal sie ihm im Trubel des Flughafens einen gewissen Schutz bot. Das Terminal C, sowie der Eincheckschalter von Condor ist zwar gut ausgeschildert, die Wege dorthin sind allerdings weit. Exakt zwei Stunden vor Abflug erreichen wir etwas kurzatmig unseren Schalter. Der Flugbegleiter lächelt freundlich und bittet uns, unseren Hund neben der Box aufzustellen. Es geht um die Größe des Hundes im Verhältnis zur Box. Es ist die größte Box, die wir bekommen konnten. Johnny verschwindet förmlich darin. Wir sind uns sicher, der Flugbegleiter nicht. Johnny wankt aus der Box. Sein Kopf …. könnte den Deckel berühren. Das geht nicht. Es müssen 10 cm Luft sein. So sind die Vorschriften. Neuerdings. Die Box ist zu klein. Wir sind ratlos. Noch größer? Geht doch gar nicht! Geht doch. In der Abflughalle B  gibt es Flugboxen zu kaufen. Vielleicht haben wir Glück. Aber pronto. Der Flieger wartet nicht …

Die Box ist zu klein

Johnny verstauen wir wieder in seiner Box und rasen mit ihm auf dem Gepäckwagen durch das Labyrinth des Frankfurter Flughafens. Durch die Fahrstuhltür passen wir nicht: Erst Hund, dann im zweiten Anlauf der Gepäckwagen. Im hintersten Eck der Gepäckausgabe finden wir besagte Firma. Johnny muss wieder aus seiner Box. Klar. Die Box ist zu klein. Sieht man doch. Die größte Box muss es sein. Das Wohnzimmer unter den Boxen. Es passt ein Pony hinein. Ungelogen. Aber die Vorachriften sind halt mal so. Das Wohnzimmer kostet 350€. Egal. Der Flieger wartet nicht. Wir müssen zurück. Die alte (eigentlich ebenfalls neue) Box überlassen wir dem Händler. Sonst müssten wir sie noch vor Ort entsorgen. Die neue Box passt nur noch hochkant auf den Gepäckwagen. Berni sieht nichts mehr beim Steuern. Der Hund wankt bemitleidenswert hinterher. Mir stehen die Tränen in den Augen. Wir geben ein kurioses Bild ab. Eine halbe Stunde später sind wir wieder am Schalter. Die Box wird auf Schmuggelware untersucht. Johnny bezieht sein neues Heim. Er ist inzwischen so schwach, dass er sich kaum wehren kann. Ein Mitarbeiter des Frachtgutes holt ihn ab. Es bricht mir das Herz. 

Das falsche Flugzeug

Nun müssen wir uns sputen. Vor der Security Zone ist eine riesige Warteschlange….Danach passieren wir die automatische Passkontrolle und zuletzt will das Gate 43 gefunden werden. Am Gate ist nichts los. Wunderbar. Leider hat das seinen Grund. Das Flugzeug wurde getauscht. Unsere Maschine fliegt kurzfristig woanders hin. Die neue Maschine startet auf Gate 60. Also zurück durch die endlosen Flure. Am Gate 60 wird bereits eingescheckt. Es stockt allerdings, weil die Passagiere mit dem Bus auf die Rollbahn gefahren werden müssen. Es ähnelt einer Blockabfertigung am Gottardtunnel. Der Bus kreuzt hin und her bis die richtige Maschine gefunden wird. 

Johnny

Und da sehen wir ihn wieder! Unseren Johnny. Seine riesige Box wird in diesem Moment ins Flugzeug verladen. Sie thront auf dem ausgefahrenen Hubwagen wie auf einem Silbertablett. Er ist bei uns. Gott sei Dank.

Startfreigabe nach Druckfreigabe

Nun warten wir auf die Startfreigabe. Es fehlen noch wichtige Papiere für den Flug und der nächste Drucker ist 20 Minuten entfernt. Ohne Witz. Eben kam die Durchsage. Vom Kapitän …

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