Carlsbad Caverns Nationalpark

Man fand Malereien, die darauf deuten, dass dem vorgeschichtlichen Mensch zumindest der Eingang zu den Carlsbad Höhlen bekannt war. Das war vor etwa 11 000 Jahren. 

Auch den Indianern war die Höhle bekannt. Reste von Ledersandalen, Keramik und Waffen zeugen von ihrer Kenntnis. Allerdings drangen sie nicht tief in sie hinein. Vielleicht hatten sie Angst Erdgeister zu wecken oder sie hatten schlicht die Hilfsmittel nicht.

Jim White

1898 bemerkte der damals 16 jährige Jim White eine schwarze Wolke, die vom Grund aufstieg. Als er hinging um sie genauer zu untersuchen, entdeckete er einen riesigen Schwarm Fledermäuse, die von einem tiefen Loch im Boden ausschwärmten. Ein paar Tage später kehrte er mit Seil, Draht und Laternen zurück und leuchtete in den Abgrund. Er konnte kein Ende entdecken. Ab diesem Moment wurde die Erforschung und Förderung der Höhlen zu seiner Lebensaufgabe.

Eine Reise in den Untergrund

Das ganze Gebiet ist durchlöchert wie ein schweizer Käse. Es gibt mehr als 50 bekannte Höhlensysteme. für den spontanen Tourist ist aber nur die Carlsbad Höhle zugänglich. Die seit 1974 zugängliche New Cave kann mit einem Führer/Reservierung besichtigt werden und die Lechuguilla-Höhle ist nur dem Fachpublikum vorbehalten. Uns reicht die Carlsbad Höhle mit einer Länge von 5,6 km -top- ausgebauter Wege. Sie wurde 1995 unter UNESCO-Weltkulturerbe gestellt.

Wir wählen den Natural Entrance und wagen uns zu Fuß 316 m in die Tiefe. Ein riesiger Schlund liegt vor uns. Der Boden ist nicht zu erkennen. Dafür endlose spählich beleuchtete steile Schleifen eines Fußweges. Ein bischen mulmig wird mir schon.

Die Temperatur pendelt sich bei 12/13 Grad ein. Die Luft ist trocken und angenehm. Schon jetzt sind wir von den Stalatiten, Stalagmiten und Speleothems begeistert und ich muss Berni zurückhalten nicht den Aku des Photos zu verknipsen, denn mir ahnt: es kommt noch mehr…

The Big Room

Wir stehen sprachlos in der größten Kammer der Carlsbad Caverns. Sie hat eine Länge von 550 m, eine mittlere Breite von etwa 100 m und eine Höhe von 80 m. Die Formenvielfalt der Tropfsteine ist überwältigend. Wir verlieren uns in einer bezaubernden Unterwelt und es wundert nicht, dass die Formationen und Hallen Namen wie Queens Chamber oder Kings Palace tragen. 

Wir sind inzwischen fast 3 Stunden -unter Tage-. Langsam meldet sich der Hunger. Wer sich immer noch nicht von der traumhaften Unterwelt lösen kann, speist selbstverständlich im unterirdischen Lunchroom… Wir ziehen allerdings ein Vesper im Postbus vor und kehren auf dem direkten Weg mittels Fahrstuhl ans Tageslicht zurück.

Die Fledermäuse sind immer noch da. Im Moment zwar ausgeflogen, aber theoretisch schon. Alljährlich Ende April kehren sie zu Abertausenden von ihren Überwinterungsplätzen im mittleren Mexiko zurück. In der Bat Cave vermehren sie sich und wachsen bis im Spätsommer zu einer Kolonie von einigen zehntausend Tieren heran. In der Dämmerung verlässt immer noch eine schwarze Wolke den tiefen Schlund. Bis Oktober, dann geht es wieder ins Warme nach Mexiko. 

Ein Kommentar

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